Historie


2004 ist das Geburtsjahr der 1a-Aktion

Im Sommer 2001 wurde das Rabattgesetz und 2004 die Zugabeverordnung abgeschafft und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) liberalisiert. Die Folge: Hohe Rabatte werden zum Verkaufsargument großer Unternehmen und Filialisten. Aktionsware kontra Qualitätsprodukte.

Branchenkenner des Düsseldorfer Verlages 'markt intern' wollen bewusst gegensteuern. Das Ziel: Verbrauchern die Werte hoher fachlicher Kompetenz, hochwertiger 1a Aufkleber 2018 FachhaendlerWaren und ganz individueller persönlicher Beratung vor Ort aufzuzeigen. Gleichzeitig geht es um den Erhalt lokaler inhabergeführter Unternehmen. Diese sind prägend für lebendige Innenstädte, gerade auch, weil sie dem allgemeinen Billigtrend nicht folgen. Hohe Ausbildungskosten, Gewerbesteuern und Ladenmieten lassen das nicht zu.

Historie:

  • 2004: Die 1a-Aktion wird gemeinsam mit Vertretern des Fachhandels und Fachhandwerks entwickelt. Ein eigenes Logo wird kreiert.

  • 2005: Aus 25 Branchen können sich Gewerbetreibende zu individuellen Branchenkriterien für eine Urkunde bewerben.

  • 2007: Das Markenzeichen '1a-Fachhändler' wird beim Deutschen Patent- und Markenamt in München als Marke eingetragen.

  • 2008: Die bundesweite Botschaft von '1a-Qualitäten' führt zur Geburtsstunde des zweiten Babys − der '1a-Einkaufsstadt'. Mittelstandsorientierte Kommunen werden erstmals geehrt.

  • 2009: Das 1a-Konzept wird grundlegend überarbeitet und zum Auszeichnungs-Format weiterentwickelt.

  • 2017: Gewerbetreibende aus derzeit 44 Branchen können die 1a-Auszeichnung erhalten. Bis Ende 2017 wurden bundesweit knapp 20.000 1a-Urkunden vergeben. In 2.400 Städten haftet das 1a-Logo an den Schaufensterscheiben inhabergeführter Fachunternehmen. 25 Städte führen den Titel '1a-Einkaufsstadt' − einige wurden wiederholt ausgezeichnet.